Was ist eine Session?

Als "Session" bezeichnet man den Zeitraum, in dem sich die Parlamentarierinnen und Parlamentarier im National- und Ständeratssaal in Bern zu Sitzungen treffen. In den Sessionen wird über aktuelle Geschäfte diskutiert und abgestimmt. Im Nationalrat dürfen Befürworter und Gegner einer Sache am Rednerpult nacheinander ihre Argumente vor den Ratsmitgliedern vortragen. Die Präsidentin oder der Präsident regelt den Ablauf der Debatte und sorgt für Ruhe und Ordnung.

Nachdem sich alle Rednerinnen oder Redner zum Thema geäussert haben, wird für oder gegen eine Sache abgestimmt. Im Nationalrat können die Mitglieder per Knopfdruck an ihrem Pult abstimmen. Im Ständerat gibt es kein Rednerpult. Jeder Ständerat und jede Ständerätin spricht von ihrem Platz aus. Seit der Frühlingssession 2014 wird auch im Ständerat elektronisch abgestimmt.

Die Sessionen

Ordentliche Session / Sondersession / Ausserordentliche Session

"Ordentliche Sessionen" finden vier Mal im Jahr: im Frühling, im Sommer, im Herbst und im Winter statt. Zu Beginn der Wintersession werden immer die neuen Präsidentinnen und Präsidenten der beiden Räte gewählt.

Manchmal sollten während einer Session so viele Geschäfte beraten werden, dass sie in dieser Zeit kaum zu schaffen sind. Dann kann eine zusätzliche Session abgehalten werden, die "Sondersession" genannt wird. Jeder Rat kann selber entscheiden, ob er eine Sondersession braucht.

National- und Ständerat können in dringenden Fällen auch eine "ausserordentliche Session" einberufen. Bereits ein Viertel der Mitglieder eines Rates oder der Bundesrat können eine ausserordentliche Session verlangen.

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